Nur noch eine Woche bis Ostern und noch keine Osterdeko? Dann wird es aber Zeit. Aber sollen es schon wieder Zweige mit den selben Plastikostereiern wie jedes Jahr sein? Ich glaube diesmal muss es was Besonderes werden.

Ich habe in den letzten Tagen ab und zu versucht, etwas aus Gips zu gießen, aber mangels anständiger Gießformen leider nur mit mäßigem Erfolg – keines der Exemplare ist vorzeigbar.

Aber dann kam mir DIE Idee! Irgendwo ganz hinten in einem Küchenschrank lag doch noch so eine alte Form von einem Osterlamm. Das wäre doch was… Also hab ich mich auf die Suche gemacht und alle Schränke ausgeräumt, bis die Form zum Vorschein kam. Und siehe da, es ist sogar ein Osterhase. Das ist ja noch viiieel besser! Zum Backen habe ich sie eh nicht gerne verwendet. Der übrige Teig kam meist in eine normale Kuchenform oder es wurden Muffins draus. Und essen tut man dann natürlich alles, nur nicht den Hasenkuchen. Der ist ja viel zu schön, als dass man ihn anschneiden würde… Warum also sollte der Hase nicht einfach aus Gips sein? Dann muss man wenigstens nicht jedes Jahr einen Neuen machen. Und außerdem sieht er doch viel besser aus!

Hier seht ihr das Ergebnis:

 

Ist doch hübsch geworden, oder? Ach ja, um die Form braucht ihr keine Angst haben. Man kann sie nach der Aktion reinigen und wieder verwenden, falls sie doch  nochmal zum Backen herhalten soll. Zumindest war das bei meiner Form so – sie ist schwarz und teflonbeschichtet.

Hier noch ein paar Hinweise, die ihr beachten solltet, falls ihr euch auch einen Osterhasen aus Gips gießen wollt:

Die Form besteht üblicherweise aus zwei Teilen. Egal wie sie miteinander befestigt werden: dass sie dann auch zusammen halten, solltet ihr zusätzlich z. B. Schraubzwingen verwenden, die die Form etwas näher am Hasen dran schön fest zusammen pressen. Zusätzlich solltet ihr unterhalb der Form ein wasserdichtes Klebeband anbringen, sonst könnte es passieren, dass zu viel von dem zu Beginn recht flüssigen Gips unten wieder heraus läuft.

Den Gips laut Anleitung anrühren. Wichtig hierbei ist, zuerst das Wasser in das Gefäß zu geben (kaltes Wasser verwenden). Danach das Gipspulver zugeben und nicht gleich vermischen, sondern erstmal „einsumpfen“ lassen.

Nun könnt ihr den flüssigen Gips in die Form füllen. Ich habe den Hasen nicht komplett durchtrocknen lassen (das dauert ein bis zwei Tage), sondern ihn nach ca. einer Stunde aus der Form genommen. So ist der Gips zwar schon fest, aber trotzdem noch feucht genug, dass ihr die in der Mitte überstehende Kante am besten mit dem Finger oder einem Messer noch schön glatt streichen könnt. Lasst den Hasen danach auf ein paar Lagen Zeitungspapier stehend komplett durchtrocknen, bevor ihr ihn auf euren Möbeln zur Deko aufstellt – die Restfeuchte könnte sonst unschöne Ränder auf dem Furnier hinterlassen…

Ich habe gleich danach noch einen zweiten Versuch gewagt – dieses Mal aber mit Beton. Der muss etwas länger durchtrocknen als Gips, aber sobald er fertig ist, werde ich euch natürlich davon berichten und ein paar Bilder mit Dekoideen zeigen.

Liebe Grüße,

Daniela

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