DIY Wandpolster – schöne Deko für das Wohnzimmer

Sonntag, 12 Juni 2016 in DIY (do it yourself)

Mit wenig handwerklichem Geschick und einfachen Materialien lässt sich ein solches stylisches Wandpolster zum Beispiel neben dem Sofa gestalten. Es würde aber auch etwas abgewandelt in das Schlafzimmer hinter das Bett passen. Praktisch sind die Taschen für Fernbedienungen sowie die Zeitungs- oder Tabletablage.

Die Maße sind für das abgebildete Modell angegeben, können jedoch je nach Sofagröße oder Verwendung einfach variiert werden.

Benötigtes Material:

  • MDF-Zuschnitte
  • Stärke 12mm:
    2 x 46x42cm
    1 x 31x42cm
    1 x 23x56cm
    Stärke 3mm:
    1 x 90x51cm
  • Stichsäge
  • Schaumstoffpolster, 2cm dick
  • dünnes Polstervlies
  • verschiedenfarbige Stoffreste
  • Tacker
  • Gummiband
  • Holzbrett, z. B. Arbeitsplattenrest (Echtholz) 40×5,5cm
  • Schleifpapier
  • Schrauben
  • Bildaufhänger zum Schrauben
  • Akkuschrauber

Arbeitsschritte:

  1. MDF-Zuschnitte mit der Stichsäge an den Ecken abrunden und ggf. anschließend mit etwas Schleifpapier nachschleifen.
  2. Schaumstoffpolster jeweils auf die Größe der Platten zuschneiden. Danach die Stoffe auswählen und ausreichend größer zuschneiden, so dass sie später auf der Rückseite der Platte festgetackert werden können. Ebenso wird das Polstervlies zugeschnitten. Wer möchte kann nun auf einem Stoffteil noch zwei Taschen für Fernbedienungen aufnähen.
  3. Jetzt werden zuerst die Polster auf die Platten gelegt, danach Polstervlies und Stoff darüber ausgerichtet und nach hinten umgeschlagen. Am besten arbeitet man hier zu zweit, da man den Stoff beim Festtackern gleichmäßig stramm ziehen muss. Bei gemusterten Stoffen darauf achten, dass sie später nicht krumm verzogen sind.
  4. Auf einer Platte wird nun noch vorne auf dem bezogenen Polster das Holzbrett angebracht (an den Ecken abrunden und anschließend gut abschleifen). Dieses wird einfach von hinten mit ausreichend langen Schrauben befestigt. Danach werden darüber Gummibänder angebracht – am besten hinten verknoten und anschließend festtackern um sie zu fixieren.
  5. Nun alle Platten – Achtung: SPIEGELVERKEHRT – auf den Boden legen. Dann kommt die große dünne MDF-Platte ins Spiel – sie hält das ganze Element zusammen und wird von hinten auf alle Platten aufgeschraubt. Oben und an den Seiten je ca. 5cm Platz lassen (sonst sieht man die Platte später) und mit kurzen Holzschrauben befestigen (aufpassen, dass die verwendeten Schrauben nicht zu lang sind). Unten steht die Platte bei den kürzeren Elementen über. Das soll so sein, denn hier kann das Element hinter die Couch gesteckt werden.
  6. Am Ende werden noch 2 bis 3 Bildaufhänger angebracht, um das Element an der Wand aufhängen zu können. Es hält aber auch, wenn man es nur wie beschrieben hinter die Couch schiebt – wer also keine Löcher in die Wand bohren möchte, kann sich diesen Schritt sparen.

Viel Spaß beim nachbasteln :-)

Flammkuchen Faltenbrot mit dem Thermomix

Donnerstag, 10 März 2016 in Rezepte

Hallo zusammen!

Seit einer Weile schon sind wir nun stolze Besitzer eines Thermomix. Höchste Zeit auch ein Rezept hierfür zu posten. Da Faltenbrote mittlerweile immer mehr an Beliebtheit gewinnen und ich hier in der Pfalz zumindest wohnhaft bin, musste es natürlich ein Flammkuchen Faltenbrot sein.

Geschmeckt hat es hervorragend – auch zur aktuellen Jahreszeit, wenngleich es wohl noch besser zu einem sommerlichen Grillabend passen würde.

Natürlich kann man es auch ohne Thermomix zubereiten, man muss dann eben eine gewöhnliche Küchenmaschine verwenden und die Zwiebeln von Hand schnippeln ;-) Aber die Teigstufe hat schon etwas, vor allem bei einem Hefeteig.

Zutaten:

Für den Teig:

600 g Mehl
300 g lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Speiseöl

Für die Füllung:

2 mittelgroße Zwiebeln, halbiert
200 g Schmand
100 g Schinkenwürfel
200 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in den Thermomix geben und 2 Min./Teigstufe verkneten. In eine Schüssel umfüllen, abdecken und ca. eine halbe Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Hierfür die halbierten Zwiebeln in den Thermomix geben und 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Sollten sie dann noch nicht fein genug sein, nochmals mit dem Spatel nach unten schieben und weitere 2-3 Sek./Stufe 5.

Anschließend die restlichen Zutaten zugeben und 10 Sek./Stufe 2/Linkslauf vermischen. Salz und Pfeffer nicht vergessen. Hier je nach Geschmack würzen – abhängig vom Speck braucht man teilweise kein oder nur wenig Salz.

Den Teig zu einem etwa backblechgroßen Rechteck ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Dann wird das Ganze längs in ca. 5 cm breite Streifen geschnitten,  ziehharmonikaartig gefaltet und in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete 24er Springform gelegt.

Nun noch einmal für 15 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Faltenbrot wird dann 30 Minuten gebacken und schmeckt am besten lauwarm.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Stiftehalter aus Konservendose

Sonntag, 21 Februar 2016 in Basteln, DIY (do it yourself)

Hallo ihr Lieben,

schnell gemacht ist dieser Stifthalter aus einer Konservendose. Man benötigt nicht viel an Material und das meiste davon hat man im Haus. Für die Dose sollte man einen dieser Öffner verwenden, die den Deckel “abheben”. Dann bleiben danach auch keine scharfen Kanten stehen. Anschließend nur noch gründlich spülen, mit Masking Tape bekleben und wer mag kann die Dose innen z. B. mit Filz oder dünnem Kork verkleiden.

Ein Prägegerät ist zwar sehr günstig, aber nicht unbedingt notwendig. Wer sonst keine Verwendung dafür hat und nicht extra eins kaufen möchte, kann den Schriftzug beispielsweise auch einfach am PC erstellen und ausdrucken.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Daniela

Babyhose schnell selbst genäht

Sonntag, 11 Oktober 2015 in Nähen

Hallo zusammen,

so langsam wird es draußen kühler und die Sommerkleidung stapelt sich mittlerweile vor dem Bügeleisen – wozu auch sollte man sich jetzt noch die Arbeit machen. Für unseren kleinen Mann brauchten wir ebenfalls dringend ein paar wärmere Sachen. Die meisten gekauften Babyhosen passen zwar noch, aber einfacher Jerseystoff ist mittlerweile zu dünn und mit Strumpfhose darunter spannen sie nun doch ein wenig. Höchste Zeit für etwas Neues.

Nur leider sind schöne Hosen meistens teuer. Auf dem Babybasar fand ich auch nichts Passendes, also habe ich aus einem warmen Sweatshirtstoff aus Baumwolle mit kuscheliger Innenseite eine Hose selbst genäht. Den Schnitt habe ich einfach von einer anderen Hose kopiert, die sehr gut passte. Und das Muster ist eigens mit Textilfarbe gestempelt (das Design gab es ja schon bei der Federwiege aus dem letzten Beitrag). Dann fehlte nur noch ein passendes Strickbündchen und mit der neuen Overlock war das ganze zum Glück auch wahnsinnig schnell fertig – denn Zeit ist kostbar :-)

Hier könnt ihr das Ergebnis betrachten. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon – die Hose ist innen so wunderbar flauschig. Hätte ich noch genug Stoff hier, würde ich mir glatt das gleiche Exemplar in groß nähen…

Liebe Grüße

Daniela