Flammkuchen Faltenbrot mit dem Thermomix

Donnerstag, 10 März 2016 in Rezepte

Hallo zusammen!

Seit einer Weile schon sind wir nun stolze Besitzer eines Thermomix. Höchste Zeit auch ein Rezept hierfür zu posten. Da Faltenbrote mittlerweile immer mehr an Beliebtheit gewinnen und ich hier in der Pfalz zumindest wohnhaft bin, musste es natürlich ein Flammkuchen Faltenbrot sein.

Geschmeckt hat es hervorragend – auch zur aktuellen Jahreszeit, wenngleich es wohl noch besser zu einem sommerlichen Grillabend passen würde.

Natürlich kann man es auch ohne Thermomix zubereiten, man muss dann eben eine gewöhnliche Küchenmaschine verwenden und die Zwiebeln von Hand schnippeln ;-) Aber die Teigstufe hat schon etwas, vor allem bei einem Hefeteig.

Zutaten:

Für den Teig:

600 g Mehl
300 g lauwarmes Wasser
1 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Speiseöl

Für die Füllung:

2 mittelgroße Zwiebeln, halbiert
200 g Schmand
100 g Schinkenwürfel
200 g geriebener Käse
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig in den Thermomix geben und 2 Min./Teigstufe verkneten. In eine Schüssel umfüllen, abdecken und ca. eine halbe Stunde lang an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Hierfür die halbierten Zwiebeln in den Thermomix geben und 4 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Sollten sie dann noch nicht fein genug sein, nochmals mit dem Spatel nach unten schieben und weitere 2-3 Sek./Stufe 5.

Anschließend die restlichen Zutaten zugeben und 10 Sek./Stufe 2/Linkslauf vermischen. Salz und Pfeffer nicht vergessen. Hier je nach Geschmack würzen – abhängig vom Speck braucht man teilweise kein oder nur wenig Salz.

Den Teig zu einem etwa backblechgroßen Rechteck ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Dann wird das Ganze längs in ca. 5 cm breite Streifen geschnitten,  ziehharmonikaartig gefaltet und in eine mit Backpapier ausgelegte und am Rand gefettete 24er Springform gelegt.

Nun noch einmal für 15 Minuten gehen lassen und den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Faltenbrot wird dann 30 Minuten gebacken und schmeckt am besten lauwarm.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Stiftehalter aus Konservendose

Sonntag, 21 Februar 2016 in Basteln, DIY (do it yourself)

Hallo ihr Lieben,

schnell gemacht ist dieser Stifthalter aus einer Konservendose. Man benötigt nicht viel an Material und das meiste davon hat man im Haus. Für die Dose sollte man einen dieser Öffner verwenden, die den Deckel “abheben”. Dann bleiben danach auch keine scharfen Kanten stehen. Anschließend nur noch gründlich spülen, mit Masking Tape bekleben und wer mag kann die Dose innen z. B. mit Filz oder dünnem Kork verkleiden.

Ein Prägegerät ist zwar sehr günstig, aber nicht unbedingt notwendig. Wer sonst keine Verwendung dafür hat und nicht extra eins kaufen möchte, kann den Schriftzug beispielsweise auch einfach am PC erstellen und ausdrucken.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Daniela

Babyhose schnell selbst genäht

Sonntag, 11 Oktober 2015 in Nähen

Hallo zusammen,

so langsam wird es draußen kühler und die Sommerkleidung stapelt sich mittlerweile vor dem Bügeleisen – wozu auch sollte man sich jetzt noch die Arbeit machen. Für unseren kleinen Mann brauchten wir ebenfalls dringend ein paar wärmere Sachen. Die meisten gekauften Babyhosen passen zwar noch, aber einfacher Jerseystoff ist mittlerweile zu dünn und mit Strumpfhose darunter spannen sie nun doch ein wenig. Höchste Zeit für etwas Neues.

Nur leider sind schöne Hosen meistens teuer. Auf dem Babybasar fand ich auch nichts Passendes, also habe ich aus einem warmen Sweatshirtstoff aus Baumwolle mit kuscheliger Innenseite eine Hose selbst genäht. Den Schnitt habe ich einfach von einer anderen Hose kopiert, die sehr gut passte. Und das Muster ist eigens mit Textilfarbe gestempelt (das Design gab es ja schon bei der Federwiege aus dem letzten Beitrag). Dann fehlte nur noch ein passendes Strickbündchen und mit der neuen Overlock war das ganze zum Glück auch wahnsinnig schnell fertig – denn Zeit ist kostbar :-)

Hier könnt ihr das Ergebnis betrachten. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon – die Hose ist innen so wunderbar flauschig. Hätte ich noch genug Stoff hier, würde ich mir glatt das gleiche Exemplar in groß nähen…

Liebe Grüße

Daniela

Federwiege nähen

Dienstag, 22 September 2015 in Nähen

Hallo ihr Lieben,

nicht alle Eltern sind mit einem Baby gesegnet, dass Tag wie Nacht gleich gut schläft und egal wo oder wie laut es irgendwo ist, einfach so von alleine einschläft. Meistens ist das Gegenteil der Fall und gerade tagsüber, wenn viel zu viele Reize auf das Baby einströmen, fällt das Einschlafen schwer.

Tragen funktioniert hingegen meistens und Tragetücher oder Babytragen sind ein wahrer Segen. Allerdings wird das Baby mit zunehmendem Lebensalter immer schwerer. Beim ersten Kind kann man sich die Zeit zwar häufig nehmen und es einfach auf dem Arm oder auf dem Bauch schlafen lassen, aber spätestens beim zweiten ist das nicht immer möglich. Bei uns hat auch das Ablegen nach dem Einschlafen meist nicht funktioniert (außer nachts), so dass ich ständig auf der Suche nach der ultimativen Lösung war.

Ich las dann im Internet etwas über Federwiegen. Ein Korb kam für uns nicht mehr in Frage, da selbst die Schale für den Kinderwagen mittlerweile fast zu klein wurde. Ich liebäugelte dann mit einem Modell aus Stoff, das mehr an eine Hängematte erinnert. Aber der stolze Preis schreckte mich ein wenig ab, da ich auch nicht wirklich daran glaubte, dass es funktionieren würde. Daraufhin fand ich mehrere Anleitungen, wie man eine Federwiege selbst nähen kann. Letztendlich entwarf ich dann ein eigenes Modell und passte die Größe an unsere Stubenwagenmatratze an, für den wir leider keine Verwendung hatten (der kleine Mann wollte darin einfach nicht schlafen).

Eine passende Feder gab es im Internet zu bestellen, das restliche Zubehör ebenfalls. Den Stoff habe ich mit Textilfarbe verschönert. An den Seiten habe ich noch Taschen angenäht, hier kann man Schnuffeltuch oder kleines Spielzeug schnell verstauen. (Oder den Schnuller, aber dieser wird mindestens genauso vehement wie der Stubenwagen abgelehnt…)

Beim ersten Versuch war ich sehr skeptisch, unser Prinz ebenfalls. Zuerst wurde ein wenig gequengelt, aber die sanft schwingenden Bewegungen der Feder und das leichte Wiegen führten schnell dazu, dass ihm die Augen zufielen. Er schlief über eine Stunde – und das tagsüber! Auch bei den folgenden Versuchen funktionierte es meistens. Sogar das schlafend Ablegen ist so kein Problem mehr, selbst wenn er dabei kurz wach wird, schläft er sofort wieder ein. In der Wiege ist es wohl doch bequemer, als auf meinem Arm ;-) Und gesund ist es auch, weil dadurch ein runder Rücken unterstützt wird, wie es für die ersten Lebensmonate empfohlen wird.

Der erste Auftrag für ein weiteres Modell ist ebenfalls bereits in Arbeit. Die Eltern waren nach dem Probeliegen begeistert, dass sich der Nachwuchs darin pudelwohl fühlte und einfach einschlief.

Liebe Grüße

Daniela